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Posing - oder wie man seine Schokoladenseite zeigt

Aktualisiert: 1. Okt 2020

Wie oft scheint man auf Fotos sich selbst fremd zu sein und ist mit dem Ergebnis nicht zufrieden. Die richtige Pose macht den Unterschied.

Ein Bild kann bei einer schlecht gewählten Pose schnell langweilig aussehen. Statik ist der Tod der Dynamik, trifft hier leider ebenfalls zu.

Gerade Linien sind zu meiden, damit mehr 'Bewegung' ins Bild kommt.


Wenn die Füsse nicht parallel stehen, ist schon sehr viel vollbracht. Denn dann ändert sich automatisch die Körperposition. Man verlagert das Gewicht auf ein Bein, streckt das Andere ein wenig mehr. So wirken die Beine länger, dynamischer und agiler.


Bei den Armen ergeht es den meisten Menschen gleich. Sie hängen herunter, sind irgendwie im Weg und man möchte sie am Liebsten in den Hosentaschen oder hinter dem Rücken verstecken.

Tut das bitte nicht.

Seht die Arme eher als Hilfsmittel an, euch noch interessanter darzustellen. Spielt mit ihnen. Haltet Beispielsweise ein Requisit, eure Haare oder zupft, eventuell, an eurer Kleidung. Tragt ihr etwa ein Hoodie, spielt die eine Hand mit einem Bändel, während die Andere sanft auf eurer Hüfte liegt. Locker den Daumen in eine Gurtschlaufe geklemmt, kann ebenfalls locker und lässig wirken.

Soll das Portrait ein wenig seriöser wirken, nehmt die Arme als zusätzlichen Rahmen. Verschränkte Arme wirken defensiv bis hin zu aggressiv. Wenn ihr sie jedoch leicht aneinanderlegt, sodass sie sich nicht kreuzen und die Fingerspitzen auf der Höhe der Ellbogen liegen, wirkt es vertrauenserweckend und soigniert.


Die Kopfhaltung ist nochmal ein ganz anderer Schuh. Oder Hut. Je nachdem wie man es nimmt.

Die Frontansicht scheint dem Portrait am nächsten zu sein, wenn man es wörtlich nimmt. Doch wenn man von einigen Extremfotos absieht, findet man kaum gerade ausgerichtete Gesichter. Sie wirken ansonsten platt, massig und flächig. Schmeichelhafter ist eine leichte Schrägstellung. Das Kinn darf minimal nach unten, jedoch sollte der Hals dafür schön gestreckt sein. Doch jedes Extrem wird das Gesicht ähnlich verzerren, wie eine platte Frontansicht. Die Nase sollte den 'Gesichtsrahmen' nicht durchbrechen und Gimmicks wie Duckface... dazu muss ich wohl nichts schreiben.


Das wichtigste von allem, und das ist schlussendlich der Schlüssel zu einem guten Foto/Portrait, ist das Feeling. Ihr müsst euch wohl fühlen. Vor der Kamera, mit dem Fotografen, in der Location, in euren Kleidern.

Denn die Anspannung wird man erkennen können. Jeder Mensch ist einzigartig und auf seine ganz eigene Weise wunderschön. Da spielt es keine Rolle ob jemand klein, gross, alt, jung, dünn, mollig, blond oder brünett ist. Der Fotograf wird, sofern die Chemie zwischen euch stimmt, das beste aus euren Aufnahmen herausholen. Er wird euch freundlich anleiten und zusammen werdet ihr in die richtige Richtung schreiten.


Und ihr erhaltet ein unvergessliches, einzigartiges Erinnerungsstück.


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